RuT – Rad und Tat – Offene Initiative Lesbischer Frauen e.V.
Liebe RuT-Frauen, liebe RuT-Interessierte,
im letzten Newsletter haben wir uns bei zahlreichen Einrichtungen für ihre Unterstützung bedankt. Unser Dank geht natürlich auch an das Deutsche Theater und das trio-feminale, für die Spende von Freikarten für unsere Förderinnen und ehrenamtlichen Unterstützerinnen.

Außerdem möchten wir Euch auf die Medienkampagne "Schau mir in die Augen, Berlin!" aufmerksam machen.
Die Kampagne macht auf die Lebensrealitäten älterer queerer Menschen aufmerksam.
Finanziert von der LADS wurde die Kampagne von der Schwulenberatung unter Beteiligung von RuT umgesetzt.
Ziel der Kampagne ist es, die Vielfalt des Alterns sichtbar zu machen und darauf hinzuweisen, dass queere Lebensentwürfe auch im Alter selbstverständlich sind.
Auf Plakaten in der Stadt werden Porträts älterer LSBTI*-Personen gezeigt, begleitet von kurzen Botschaften, die für Respekt, Zugehörigkeit und Anerkennung werben.
Hintergrund:
Viele queere Menschen, die heute älter sind, haben in ihrem Leben Ausgrenzung und Diskriminierung erfahren. Lesben wurden noch in den sechziger Jahren sowohl als Frauen als auch als Lesben diskriminiert. Lesbischen Müttern wurde nicht selten das Sorgerecht für ihre Kinder entzogen.
Auch heute sind queere Personen in der Altenhilfe, Pflege und Gesundheitsversorgung häufig unsichtbar.
Die Kampagne greift dieses Thema auf und will dazu beitragen, dass Einrichtungen, Fachkräfte und die breite Öffentlichkeit sensibler mit Vielfalt umgehen.
Sichtbarkeit soll dabei nicht nur ein Symbol sein, sondern ein Schritt hin zu mehr Gleichberechtigung und Sicherheit im Alltag älterer LSBTI*-Menschen.

Weitere Informationen:
Die Kampagne läuft berlinweit auf Plakaten, Postern und digital.
Auf der Webseite der Schwulenberatung Berlin finden sich weitere Motive sowie Materialien zum Download:
https://schwulenberatungberlin.de/schau-mir-in-die-augen-berlin/

Herzlich Euer RuT Team
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