Über uns

RuT – Rad und Tat

RuT – Rad und Tat ist Treffpunkt, Beratungs- und Veranstaltungsort für lesbische und andere Frauen. Ein großer Teil unserer Angebote richtet sich besonders an ältere und behinderte frauenliebende Frauen. Grundsätzlich ist das RuT jedoch für alle Frauen offen, denn Vielfalt und generationenübergreifendes Miteinander sind zentrale Ziele unserer Arbeit.Mit Beratung, Bildung und Informationen sowie der Präsentation von Frauenkultur in vielen verschiedenen kulturellen und künstlerischen Veranstaltungen tragen wir bei zur Sensibilisierung gegenüber lesbischer Lebensweise, Behinderung und Alter.

Das RuT liegt ebenerdig und ist rollifreundlich.


Wir über uns

Der Verein „RuT-Rad und Tat – Offene Initiative Lesbischer Frauen e.V.“ und die gleichnamige Einrichtung in Neukölln wurden 1989 in eigener Initiative von einer Gruppe älterer und behinderter lesbischer Frauen gegründet. Seitdem hat sich das RuT von einer kleinen Selbsthilfeinitiative zu einem sozialen und kulturellen Zentrum mit einer vielfältigen Angebotspalette entwickelt. Der Verein bildet den Rahmen für die Einrichtung RuT.

Wir verstehen uns als ein Projekt der feministischen Frauen/Lesbenbewegung. Das heißt: wir wollen uns für politische und gesellschaftliche Belange von Lesben, insbesondere behinderter und älterer Lesben in der Öffentlichkeit einsetzen, gesellschaftliche Hintergründe von Diffamierung, Diskriminierung und Ausgrenzung lesbischer/behinderter/älterer Frauen aufzeigen und dem entgegenwirken. Satzung


Herstory

Inklusives intergeneratives Miteinander war uns von Anfang an ein wichtiges Anliegen. Schon in der Gründungssatzung des Vereins ist dieses Konzept verankert. Für uns heißt das: wir lassen uns gern auf unterschiedliche Frauen ein, lernen voneinander.

Als die Frauen das RuT gründeten, war ihnen das Wort INKLUSION kein Begriff. Sie wollten einfach einen Ort, an dem sie diskriminierungsfrei mit anderen Frauen sein konnten, einen Ort für lesbenpolitische und kulturelle Aktionen und Aktivitäten.

Die Gruppe der Gründerinnen waren Frauen mit Behinderung und ältere Frauen. Inklusion wurde nicht verordnet oder als Konzept von außen entwickelt. Sie haben es gelebt. Und ihre Idee lebt hier bis heute. Nahezu alle Angebote, die wir machen, werden von unterschiedlichsten Frauen besucht und sie sind entsprechend konzipiert: z.B. die Ausflugstouren im Sommerprogramm, das Lesbenfrühstück, alles ist so organisiert, dass in der Regel möglichst alle Frauen daran teilnehmen können.

Der RuT-Verein hat 2011 die RuT-Rad und Tat Berlin gemeinnützige GmbH gegründet. Die RuT-gGmbH arbeitet as Tochter des RuT-Vereins eng mit dem e.V. zusammen und wird die Trägerin des geplanten Wohn-und Kulturzentrums „RuT-FrauenKultur&Wohnen“ sein. Die RuT-gGmbH führt eigene Projekte durch, die im Kontext des geplanten Wohnprojektes stehen. Gesellschafterinnenvertrag